#63 | Wenn eine Herzensidee Flügel bekommt – über Sichtbarkeit, Visionen und den Mut, groß zu denken

Shownotes

Heute möchte ich einem Projekt Raum geben, das mich zutiefst berührt.

Meine Freundin, Wegbegleiterin und ehemalige Kundin Gabi Amstätter ist Gründerin und Obfrau des Vereins Flügerlherzen im Waldviertel.

Was einmal mit besonderen Herzkissen für Frauen nach einer Brustkrebsoperation begonnen hat, ist heute ein Herzensprojekt, in dem viele Frauen gemeinsam nähen, gestalten und etwas weitergeben, das weit über ein Kissen hinausgeht: Trost, Verbundenheit und das Gefühl „Da denkt jemand an mich.“

In dieser Folge erzählt Gabi, wie die Flügerlherzen entstanden sind, für wen mittlerweile Herzen genäht werden und warum in jedem einzelnen davon so viel mehr steckt als Stoff und Füllmaterial.

Und wir schauen gemeinsam hinter die Kulissen dieser Geschichte.

Denn ich durfte Gabi an einem entscheidenden Punkt begleiten: Damals war da die Frage, ob dieses Projekt klein und überschaubar bleiben sollte – oder ob es größer werden darf. Und damit war auch Gabis ganz persönliche Frage verbunden: Bin ich bereit, damit sichtbar zu werden?

Wir sprechen über die Glaubenssatzarbeit, die wir damals gemeinsam gemacht haben, über eine Visionsreise, in der plötzlich viel mehr möglich schien – und darüber, was sich danach in Bewegung gesetzt hat.

Die Folge ist für dich, wenn …

  • du die Flügerlherzen kennenlernen und erfahren möchtest, welche berührende Idee dahintersteckt.
  • du erleben möchtest, was entstehen kann, wenn Frauen sich verbinden und gemeinsam etwas für andere Menschen tun.
  • du selbst eine Idee oder Vision in dir trägst und spürst: Eigentlich dürfte die größer werden.
  • du gleichzeitig kennst, dass Ängste und Glaubenssätze dich davon abhalten, dich damit zu zeigen.
  • du neugierig bist, was Begleitung verändern kann, wenn du an einer inneren oder äußeren Schwelle stehst.
  • du Lust auf eine Geschichte hast, die Mut macht, der eigenen Vision ein Stück weiter zu folgen.

Diese Folge ist für mich deshalb etwas Besonderes: weil ich einem großartigen Projekt mehr Sichtbarkeit geben möchte – und weil Gabis Geschichte gleichzeitig zeigt, was möglich werden kann, wenn wir uns selbst erlauben, sichtbar zu werden und größer zu denken.

Viel Freude beim Zuhören und Kennenlernen der Flügerlherzen. ❤️

Hier alle Kontaktdaten: Verein Flügerlherzen: (https://fluegerlherzen.at)) Facebook: https://www.facebook.com/fluegerlherzen Spenden: Wir bedanken uns für jede Spende! Raiffeisenbank Oberes Waldviertel AT18 3241 5000 0606 4646 Flügerlherzen - Nähgruppe zur Unterstützung kranker Menschen Paypal Link: (https://www.paypal.com/ncp/payment/BZM8JQDAT495A))

Kontakt Brigitte Puhr beherzt Klartext reden. Webseite

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00:00:01: wenn eine Herzensidee Flügel bekommt.

00:00:04: Übersichtbarkeit, Visionen und den Mut groß zu denken!

00:00:09: Herzlich willkommen bei Beherzt Klartextredende einem Podcast für authentische Kommunikation gesunde Grenzen und den mut für dich und das was dir wichtig

00:00:19: ist einzustehen.

00:00:21: heute möchte ich euch ein Projekt vorstellen mit dem ich mir denke dass müssen noch

00:00:26: mehr

00:00:27: Menschen kennen die flügel

00:00:29: herzen Und gleichzeitig

00:00:31: steckt hinter diesem Projekt

00:00:33: eine Geschichte, die auch

00:00:34: viel mit meiner Arbeit zu tun hat.

00:00:37: Mit Glaubenssätzen, mit Sichtbarkeit und mit der Frage was entstehen kann wenn wir uns erlauben eine Vision wirklich großzudenken?

00:00:47: Darüber spreche ich heute mit meiner Freundin und Weggläterin Gabi Amstetter.

00:00:54: Liebe Gabi!

00:00:55: Herzlich willkommen in meinem Podcast.

00:00:58: Ich freue mich sehr, dass du da bist.

00:01:00: Ich habe heute eine Gäste und habe schon angekündigt im Intro.

00:01:04: Wir kennen uns schon recht lange.

00:01:09: Du warst mal Kundin jetzt sind wir Freundinnen und über die Jahre würde ich sagen einfach auch Wegbegleiter erinnern weil wir uns wirklich schon lange gegenseitig kennen und unterstützen und ich hab dich heute deshalb zu Gast weil ich gerne deinem Projekt der Flügelherzen ein bisschen Raum und Aufmerksamkeit schenken möchte.

00:01:30: Und weil ich ja irgendwie auch etwas damit zu tun habe, vielleicht oder so diesen Prozess der Entwicklung... Ja, ich mag gar nicht viel mehr sagen!

00:01:40: Vielleicht einfach gebe ich das Wort an dich Gabi?

00:01:43: Magst du dich kurz vorstellen.

00:01:45: und natürlich was sind die

00:01:47: Flügelherzen?!

00:01:49: Und was hat's da auf sich?

00:01:50: Und starten wir einfach mal los.

00:01:51: Schön, dass du da bist!

00:01:54: Ja, danke liebe Brigitte.

00:01:55: Danke, dass ich bei dir im Podcast herzehnt darf.

00:02:01: Das mit den Flügelherzen hat halt zu begonnen weil ich ja vom Beruf einen barmen Kleidermacherin bin und immer gern genäht habe.

00:02:11: und dann hab' ich ihn mit meiner Freundin gemeinsam habe ich da schon diese Brustherzen genäht, das sind spezielle Herzen, speziell geformte Herzen die eben Frauen, die eine Brustkrebs-OP gehabt haben unterstützen.

00:02:29: Das trägt man dann unter dem Arm weil diese Herzen haben längere Ohren und das lindert einfach die Schmerzen weil der sanften Druck auf die Lymphe ausübt und zu den Lymphfluss anregt.

00:02:44: Und da habe ich halt mit meiner Freundin ein paar so Herzen genäht für das örtliche Krankenhaus.

00:02:52: Dann ist es aber immer mehr geworden, dann hat schon das andere Krankenhaus wie viel Wohin?

00:02:57: Da haben wir auch eine Krankenschwester kennend und dann haben wir selber gesagt mit mich noch mal für die Kinder was tun?

00:03:04: weil es gibt ja kleine Herzen auch.

00:03:07: Und sonst war die Arbeit zuviel zu zweit.

00:03:14: Verbündete gesucht und haben eine kleine Nähgruppe halt überwurzelt.

00:03:19: Haben wir halt eine kleine Gruppenzahn gebracht mit so zwölf Leuten beim ersten Treffen, das war halt ganz kurz vor einem Lockdown, ganz kurz bevor die Corona-Sache gestartet ist.

00:03:31: Und das hat uns dann natürlich ein bisschen behindert.

00:03:34: Wir haben dann jetzt nur zwei mehr im Jahr treffen können während Corona immer so ein bissel durchgeschlüpft, wenn es halt möglich war Und die Nachfrage ist halt immer mehr geworden.

00:03:48: So haben wir uns dann halt immer öfter getroffen und haben uns halt gedacht, ja, wir machen eine kleine Nährunde und ein bisschen Kaffee trinken und ein bissel nähen.

00:03:58: So war das ganz gemütlich!

00:04:01: Okay aber ich bin irgendwie ganz berührt von dieser Absicht eigentlich.

00:04:05: oder dass was diese Flügel herzten... Also es gibt jetzt glaube verschiedene Formen schon, aber diese Ursprungsidee ist ein Flügelherzen.

00:04:13: Du sagst das so nebenbei, weil es ist ja eigentlich ein riesiges Schenk an die Frauen, die das bekommen und da steckt ja auch immer ganz viel Liebe drinnen und das hat ja wirklich eine Absicht.

00:04:26: Magst du vielleicht noch etwas dazu sagen?

00:04:30: Ja genau!

00:04:32: Das ist ein Geschenk.

00:04:34: also wir verlangen für nichts dieses Herzkissen Obwohl es ja eine riesengroße Hilfe ist.

00:04:43: Es ist nicht nur in körperlicher Hinsicht der große Hilfe für die Frauen, weil es einfach schon beim Hemd von Außenspiteut ist zwischen den Gut-Eine zwitten Kennen und kein Druck kam oder wenig Druck kam auf der Narbe sondern es ist in der gefühlsmäßigen Hinsichte spielt das Herz auch eine grosse Rolle.

00:05:09: Wir kriegen dann immer wieder Rückmördungen, als ich von meiner OP zurückkam lagen Herz auf meinem Bett.

00:05:19: Es bedeutet mir sehr viel.

00:05:22: es hat mit den Tränen in die Augen gedrückt.

00:05:25: jemand denkt an mich.

00:05:27: also ist diese seelische Komponente auch dabei.

00:05:31: und während wir diese Herzen nähen denken wir ja an diese Frauen wie lehnen unsere gute Absicht hinein.

00:05:38: Es sind bei uns in der Nähgruppe ja auch Frauen, die das schon durchgemacht haben.

00:05:43: Die wissen wie es ist und die kennen den Verlauf und die wissen wie man sich fühlt.

00:05:49: Und da legen wir halt sehr viele gute Absichten und gute Wünsche und hoffnungsvolle Gedanken hinein schon beim Nähen.

00:06:01: Ja, das macht so ganze Haut wenn ich das höre und immer wieder berührt mich einfach diese Idee Wenn ich jetzt dich erzählen höre von eurem Projekt, das ist mittlerweile ganz groß gewachsen und gibt es ja auch verschiedene... also verschiedene Nischen würde ich was sagen oder verschiedene Zielgruppen.

00:06:24: Das ist einfach das Berührende, dass das jetzt kein Projekt ist wo ihr sagt da geht's um Gewinn oder in das Verkaufen sondern das ist wirklich so ein Herzensprojekt.

00:06:34: Da gehts wirklich um um diese Liebe auch für die Menschen und auch Herzen in der Welt zu tragen.

00:06:46: So landet es bei mir.

00:06:49: Ja, das war uns immer ein Bedürfnis, dass die Frauen nicht bezahlen müssen.

00:06:55: Es ist ja auch nicht unsere Idee!

00:06:57: Es ist die Idee der dänischen Krankenschwester.

00:07:01: Nennt sie Frisienzen?

00:07:03: Die dies ja, ich glaube, im Jahr zwartausend zwölf.

00:07:06: Man kann's auf der Homepage nachlesen.

00:07:08: Hat sich diese Idee in Europa verbreitet.

00:07:13: Und wir haben die Idee halt auch gut gefunden und es war dann immer die Nachfrage, dass wir dieses Projekt nun vergrößert haben, so weit es uns möglich war am Anfang.

00:07:26: Wollt man eigentlich nur in gemütlicher Runde machen das Ganze?

00:07:32: Das ist eine große Hilfestellung und ich sage mir Frauen, machen was für Frauen!

00:07:37: dass wir uns unterstützen eben gerade in diese Bereiche, wo die Forschung ja nicht so stark vorangetrieben wird.

00:07:49: Also diese Frauenthemen das wird oft in der Medizin auch ein bisschen hinter angehalten und jeder kleine Hilfe, die was man uns untereinander geben können finde ist doch ganz wichtig.

00:08:07: Schön!

00:08:09: Wir sind am Zoo mit sammeln?

00:08:10: Und ich schick dir gleich gerade Herzen,

00:08:13: damit

00:08:14: sich unsere Zuführerinnen und Zuhörer auch vorstellen können.

00:08:18: Es ist sehr bewegend, sehr berührend!

00:08:21: Jetzt mag ich dich so ein bisschen zurückholen... Ich habe einen Anteil auch an dem wie dieses Projekt vielleicht auch gewachsen ist.

00:08:40: Ich glaube es war bis drei Jahre her, wo wir da gemeinsam auf einem Event zusammengearbeitet haben.

00:08:47: Es klingt immer so... Wir haben eine gute Zeit und dann gibt's Prozesse, wo ich begleite, sagen wir mal so!

00:08:55: Und da gab's ja so ein... Also du hast das mit gehabt als Thema.

00:08:59: Ich war da gerade in dieser Phase ... Was tun wir damit?

00:09:07: Ich war grad zu einem Punkt Wendepunkt, Wachstumspunkt?

00:09:13: Wie würdest du das verorten?

00:09:14: oder mag ich sich dann noch mal zurück denken was war da zu diesem Zeitpunkt wo wir damit zusammen etwas gemacht haben und was ist denn daraus passiert.

00:09:25: Ja genau das war diese Zeit wo man uns nicht sicher waren sollte man jetzt einen Verein gründen?

00:09:31: sollt man das nicht tun?

00:09:32: sollt mir das im kleinen Rahmen behalten mit was ich hunderthundertfünfzig Herzen im Jahr gerade halt so kleine Spenden entgegennehmen.

00:09:44: Es ist uns dann immer wieder auch schon mal eine größere Spende angeboten worden, aber das ist natürlich schwierig wenn man Kaffee ein ist und da war man eben so was machen wir jetzt?

00:09:57: Soll man das wirklich auf Vereinsebene machen und dann wird es wahrscheinlich mehr oder soll man unser gemütlich machen mit unseren Schalalcafé und sagen so viel was man machen macht man fertig.

00:10:13: Und wo warst du persönlich da auch so in deinem Mut rauszugehen und sich was

00:10:21: damit zu tun?

00:10:24: Dieses Rausgehen, nicht so im Hintergrund zu arbeiten.

00:10:27: Das ist ja ganz nett und schön.

00:10:29: Aber dann der Gedanke das muss ich dir zeigen.

00:10:33: Eben bist du sagst rausgehen dass man vielleicht einmal auf Facebook sorgt oder auf WhatsApp sagt oder dass man dann irgendwann einmal auf einer Bühne das präsentieren soll.

00:10:44: Also da ist man schon immer mulmelig geworden, weil ich immer so abgespeichert hab, dass es gefährlich ist.

00:10:51: Da kann was passieren.

00:10:52: Du würdest lieber nicht, weil du kannst was passieren!

00:10:57: Das hat mich auch immer sehr zurückgehalten, muss ich sagen.

00:11:02: Genau also wenn ich uns als Zurückbiemann warst du dort mit diesem... an dieser Schwelle zum Plasmus groß werden oder plasmus klein bleiben und du persönlich auch in dieser Schwelle, naja also es war ja spürbar.

00:11:19: Du willst eigentlich gibt's in dir was, was raus will?

00:11:22: Eigentlich ist sozusagen die Vision und diese Idee dass das etwas Großes wird und dass ihr mehr Menschen, mehr Frauen erreicht als diese Hundert, diese halt nebenbei beim Kaffee trinken erreichst.

00:11:35: Also das war schon ein Spürber, da ist dein Wunsch, das größer zu machen Und gleichzeitig, und vielleicht kennen das andere Zuhörerinnen auch.

00:11:45: Dieses Mahaut ist ein Wunsch.

00:11:49: Dann gibt es diese Kräfte die dich zurückhalten.

00:11:56: Ich kann mich noch gut an den Prozess erinnern und wir werden nicht teilen worum's ging.

00:12:00: Es ging um diese Sichtbarkeit und wir haben es gut geschafft da Ängste zu transformieren.

00:12:07: Kannst du dir erinneren was dann war?

00:12:09: Also das ist ja nicht nur, dass man einen neuen Glaubenssatz hat.

00:12:12: Sondern was hat sich da in dir verändert?

00:12:14: Kannst du das noch zurückspulen und dich daran erinnern?

00:12:21: Ja, das war erstens so... Der Prozess war für so viel Leichtigkeit auch begleitet, dass sie dann direkt verwundert worden sind.

00:12:30: Und also wie dieses alles auffallen ist von mir.

00:12:33: Es war eine Befreiung irgendwie hier.

00:12:37: Wir waren so ein Hindernis aus dem Weg gegäumt, was man immer so behindert hat.

00:12:43: Also eine Barriere, die auf einmal weg war, wo man sich einfach frei fühlt und jetzt ist alles möglich weil wir nix mehr zurückhalten.

00:12:57: Das sind schon

00:12:57: so wirklich genau?

00:12:59: Und wie haben wir da noch eins drauf gelegt?

00:13:03: Wir haben dann auch seine Visionsreise gemacht, also von diesem damaligen Zeitpunkt wo ihr wart so in diesen ein bisschen unstrukture chaotisch vielleicht so wie Dürmer.

00:13:14: Da haben wir dann geschaut was wäre möglich und ich habe dich dann so in eine Vision geführt und wir haben es groß gemacht und das war ja auch total spannend weil... Was von dem ist denn dann Realität geworden?

00:13:33: Ja, da haben wir wirklich das Gimm, sag ich jetzt einmal.

00:13:38: Und es war sehr spannend und wir haben unsere Herzen ... ja, wir haben dann im Vorjahr drei tausend Herzen verschenkt also das war schon gigantische Menge, woß er mal Was ich mir ja gar nicht vorstellen habe, kennen wir das ganz so.

00:13:59: Und ich hab dann auch zwischendurch immer wieder nachgerechnet – es gibt's ja nicht aber es stimmt!

00:14:04: Also es ist für einen selber dann so umfassbar dass das relativ einfach geschafft worden ist.

00:14:12: also von der Menge her schon ist einiges und immer dass ich eben auf der Bühne gestanden bin.

00:14:20: Das hat sich immer verändert.

00:14:21: Ich bin wirklich mehrmals vorhin gestanden und hab frei auf der Bühne sprechen müssen, und unseren Verein präsentiert.

00:14:32: Und das war super!

00:14:36: Also ich meine hat da vieles auch noch was nicht von... also der Verein überhaupt wurde gegründet?

00:14:40: Ja, das schon einmal.

00:14:42: Du bist auch Frau von diesem Verein ist?

00:14:45: Ja und das schon mal dass wir dann den Verein gegrüntet haben am Ende des Jahres.

00:14:48: Das hat dem

00:14:49: Ganzen einen strukturen Rahmen gegeben, dass das sozusagen auch rechtlich oder auf guten Beinen steht, dass ihr auch mit diesem Geld was ihr bekommt.

00:14:58: Weil es ist vielleicht auch ganz wichtig das alles auf Spendenbasis.

00:15:03: Dass ihr das überhaupt produziert.

00:15:04: Das heißt wir haben also wie ich sage jetzt wieder, aber es wurde sozusagen die Tür geöffnet, dass auch noch mehr zu euch fließt, damit sie das umsetzen können mit dem Verein und dieser Struktur und mit diesem großen Bild?

00:15:20: Ja, dieser Fluss ist ein farme Togwissen!

00:15:24: Dieser Fluss ist sogar mal in beide Richtungen, weil an diesem Abend, wo wir den Verein gegründet haben, sind wir dann nachher nur beieinander gesessen und da fahren wir leutete das Telefon.

00:15:37: Und das Acker H. Wien ist am Telefon und fragt uns ob wir Ihnen Herzen liefern würden?

00:15:44: Ob wir für Sie Herzen machen würden?

00:15:46: Also es ist in beiden Richtungen dieser Fluss und diese Tür geöffnet worden Und es fließen auch die Spenden zu uns, dass wir diese Projekte umsetzen können.

00:16:00: Das bin ich sehr dankbar, dass das in so eine Maße angekommen ist, dass dieser Ausgleich immer da war, der Bedarf da war und wir können's nicht machen oder umgekehrt.

00:16:12: Es war ein guter Ausgreich.

00:16:18: Wie geführt irgendwo?

00:16:20: Das war, wie wenn das geführt wäre.

00:16:23: Wir waren da irgendwie schief hören würde für unseren Verein und für die Dinge, die wir da nähen und machen für die Leute.

00:16:33: Und wenn ich dich jetzt so reden höre und wenn ich an dieses Gespräch oder an diese Reise denke dann kann ich mich total erinnern dass du damals in diesen Vorweg schon in diese Zukunftsvision hineinzugehen dass du das damals schon wirklich verkörpert hast.

00:16:50: Also du hast es.

00:16:51: in dem Moment, haben wir sozusagen eure Zukunft verweck genommen und du hast das

00:16:56: gespürt.

00:16:56: Du warst das vor drei Jahren in diesem Moment schon und dann ist es wie ein Gesetz der Resonanz und Frequenzen und was es da alles für Manifestationsgesetze gibt.

00:17:11: Das ist einfach ein Paradebeispiel für mich!

00:17:15: Wie das dann fließt?

00:17:18: Also es war, dass da wohnen schon deine Absicht so groß sind und das ist ein Herzensprojekt von dir.

00:17:24: Dass es

00:17:25: dann

00:17:27: alle Unterstützung bekommen hat auch.

00:17:31: Ja, wenn ich daran denke, kriege jetzt diese Gänsehaut pur weil dieses grössere Denken zu spüren, zu erleben macht diesen großen Unterschied.

00:17:49: Vorher sagt man, ich traue mich nicht oder kann es mir nicht vorstellen.

00:17:53: Aber dieses Distanz zu spüren, da landet das direkt im Körper und dann verkörpert man das Ganze.

00:18:01: Also das war schon ein tolles Erlebnis um das zu spühlen was alles möglich ist.

00:18:10: Und dann hast du sozusagen einfach... also einfach?

00:18:13: Dann ist jetzt passiert ne!

00:18:16: Also ich habe auch so eine Erinnerung, dass die ... Wir hatten dann so ne WhatsApp-Gruppe auch und es da immer so Meldungen von ja jetzt haben wir ein Logo.

00:18:23: Und oh!

00:18:23: Jetzt waren wir dort und ah!

00:18:24: Jetzt haben wir das Konto... also es ging auch leicht oder?

00:18:28: Ja, es war so spielrisch.

00:18:30: Genau.

00:18:31: Es war richtig ... Es war irgendwie logisch.

00:18:33: Auch schon wird noch ein Andern.

00:18:35: Das hat sich auch immer jemand gefunden, der uns da unterstützt hat.

00:18:39: Die uns da koffen haben bei jedem Schritt.

00:18:42: Und nicht, dass wir da irgendjemanden gehabt haben.

00:18:46: Der gesagt hat ja ihr müsst jetzt das oder ihr müsst es jetzt das.

00:18:49: Es hat sie immer so gefügt und ergeben.

00:18:52: Wir sind ja zwei ... also ich bin die Opferin und wir haben zwei Stellvertreterinnen.

00:18:57: Also wir sind zu ein dreier Kopf, sage ich jetzt einmal.

00:19:00: Und wenn wir drei zusammen sind oder waren dann hat sich immer sehr viel ergeben für was die nächsten Schritte sind gewachsen, aber gewachsen in einem Maß, das bewältigbar war und wurde mich aber dann am Ende des Jahres richtig selber verwundert hat.

00:19:25: Ja super!

00:19:26: Also es sind ja auch ganz viele Menschen, die involviert, die auch unterstützen euch, ist ja logistisch auch manchmal nicht so einfach, dass ihr dann hunderte Herzen irgendwo hin transportieren müsst.

00:19:37: also ich glaube deine Familie oder dein Mann ist auch mit dabei gut getragen auch.

00:19:46: Es gibt ja noch jetzt also die Flügelherzen.

00:19:49: für die Frau mit Brustkrebs ist quasi eine Kategorie, aber ihr habt es jetzt auch noch, habe ich zumindest zwei andere Raten von Herzen?

00:19:57: Magst du da auch noch was drüber sagen?

00:20:00: Ja dann sind natürlich diese Kinderherzen dazu gekommen und der Name Flügerl-Herzen wir haben ja ziemlich vom Anfang an nicht nach Herzen genäht sondern auch sogenannte Flügeln Das sind so Lagerungskissen.

00:20:14: Wir nennen es Flügelformen, die auch für Kinder in Hospiceinrichtungen ganz wichtig waren und darum hat sich dann der Name Flügerlherzen angefangen.

00:20:29: Er hat eine Gruppe für Herzen- und Flügel und einen Spender hat uns mit den Flüglerzentituliert und zusammen verblieben.

00:20:38: Genau, und dann haben wir bemerkt auch diese kleinen Herzen.

00:20:41: Die gehen wieder nicht für die älteren Kinder, weil es gibt ja leider gut das auch viele Kinder, die etwas mit vierzehn, fünfzehnt, sechzehn schwer krank sind.

00:20:51: Dann haben wir so mittlere Herzen nur mit einem netten Schnitt, mit nette Stoffe kreiert.

00:21:00: Und dazu kommen natürlich diese Herzen für die Sternkinder Die Sternenkinder, da haben wir einen eigenen Stoff bedrucken lassen mit Sternennotiven und Pastellform.

00:21:13: Und da ist dann auch noch ein kleines Herzahl dabei, das man dem Kind dann auch mitgeben kann, wenn man das möchte.

00:21:21: Dann haben wir auch kreiert diese Trauerherzen wo praktisch zwei so Handteller große gleiche Herzen gemäht sind von uns.

00:21:34: Mit einem Bandall und mit einem Knopfpferl.

00:21:37: Und da kann man auch eins den Verstorbenen mitgeben, und ans Behältner sich.

00:21:41: hier kann man so gut diese Verbindung herstellen.

00:21:45: oder es ist was eine Verbindung zum Angreifen, sage ich immer.

00:21:50: Es ist dieses endgültige und dann dieser gelegte Mensch nicht mehr da ist.

00:21:55: aber dann war's mal bei Ermesser Herzahl und die Hobarns und diese Verbindung ist kreifbar.

00:22:00: Schon wieder Gänsehaut liebe Gabi!

00:22:06: Ich finde das so großartig, euer Projekt.

00:22:09: Und was da immer wieder ankommt ist mit wie viel Liebe und mit wieviel... Also ja einfach wieviele Liebe dahinein fließt in eure Arbeit.

00:22:20: Geh mir noch ein Bild.

00:22:21: Wie kann man sich das vollstellen?

00:22:22: Ihr seid da jetzt wie viele Näherinnen und ihr sitzt zusammen und näht's oder...?

00:22:29: Also ich glaube es ist vielleicht noch ein Aspekt.

00:22:33: Wenn ich vielleicht sagen habe, du bist aus dem Waldviertel und jetzt nicht Großstadt wo man viel Trubel hat.

00:22:38: Sondern das ist vielleicht auch so ein bisschen eine... dass ihr fahren euch vernetzt und miteinander was macht?

00:22:45: Kann man das auch so?

00:22:47: Das kann man auf jeden Fall

00:22:49: so sehen.

00:22:50: Genau weil wir machen das über WhatsApp, dass wir uns den Termin ausmachen.

00:22:56: Morgen ist zum Beispiel wieder soweit.

00:22:58: Als Location haben wir die Feuerwehrhäuser oder diese Pfarrhöfe und das sind einfach große Räume.

00:23:06: Wir brauchen schon grosse Räumen, weil da kommen meistens so umgedreht sich Leute.

00:23:12: Und dann haben wir dieses Füllmaterial, da braucht man immer große Tische.

00:23:16: Das muss oft gelockert werden, also auf die Tische ganz viel von dem Füll Material.

00:23:23: Dann sind schon fertig genierte Hüllen bereit nur mehr stopft werden und zugenäht werden.

00:23:30: Daneben sind vielleicht zwei, drei Damen noch mit Nähmaschinen, die was diese Hüllen dann auch nähen.

00:23:36: also es ist so wirklich wie ein gemütlicher Nähenachmittag mit Verpflegung natürlich.

00:23:43: Die Damen bringen auch die Verpflege mit der süßen Sachen und dann haben wir zum Schluss immer noch Aufstrichbrote und einen genannten Ausklang was einmal ganz nett ist.

00:23:57: Und dann holt sie in der Zwischenzeit schon herauskristallisiert, eine zweite kleine Nähgruppe ein paar Kilometer weg von uns in Eisgern.

00:24:08: Die treffen sich alle vierzehn Tage die machen das komplett selbstständig nähen für uns und dann gibt es auch noch so kleine Gruppen oder also nur zwei Frauen Miteinander die anderen im Nähen, die anderen dann diese Trauerherzahl machen.

00:24:29: Die sind schon ein bisschen so Spezialistinnen wo die einen sagen na wir machen lieber das und wir machen über das Und hat sich auch sehr schön heraus kristallisiert dass man da miteinander vernetzt ist, dass es gut funktioniert Dass doch jede ihre Talente einbringen kann ist ja auch wichtig, weil wir brauchen ja viele Talente für solche.

00:24:53: Nein, ich kann nicht mitmachen bei euch!

00:24:56: Na gar nicht wahr?

00:24:57: Wir brauchen ihm auch, wir haben auch jemanden für die Werbung, der uns diese ganzen Beiträge so schön gestaltet.

00:25:05: Dann braucht man jemanden, der das organisiert, dass wir das Füllmaterial immer bekommen und dann dass die Herzen verteilt werden.

00:25:14: Da steht auch schon viel Logistik dahinter Für Einteilung und auch das immer für diese traure Herzaladiese, Zubehör alles da ist.

00:25:26: Also man muss schon immer schauen, dass das alles vorhanden ist und damit es dann auch gut funktioniert und alles zurzeit fertig ist.

00:25:36: Wahnsinn!

00:25:36: Es ist ein richtig großes Projekt geworden, große Logistik dahinter und ja ganz vielen Menschen die da auch ehrenamtlich, muss man sagen nicht?

00:25:48: und sozusagen

00:25:49: das Spendengeld wird eigentlich nicht nur für Materialien verwendet, damit es produziert werden kann.

00:25:56: Und das letztens zu mir gesagt jetzt müsst ihr nicht mehr alte Lappen vernähen sondern jetzt könntest auch schöne Stoffe euch besorgen.

00:26:05: also das ist sozusagen das was mit dem Spendengeld auch notwendig ist dass die Qualität der Herzen auch steigt.

00:26:17: Hast du jetzt auch noch eine Vision, wo sie doch weiter hingehen

00:26:19: kann?

00:26:24: Wir werden immer überrascht von den Visionen.

00:26:27: Also das zum Beispiel mit der Trauerherzen hat sich dann auch so entwickelt ganz einfach indem man in Kontakt ist mit die Leute, die diese Sachen verwenden, mit dem Leute vom Hospiz und mit dem Leuten in die Krankenhäuser die was unsere Herzen austeilen und auch immer wieder Ideen haben.

00:26:49: Es ist dann eh mal schon diese Idee gewesen, so kleine, so mittelgroße Herzen zu machen für Partner, die getrennt werden weil einer eben in eine Pflege gehen muss, in ein Krankenhaus oder in eine pflege Einrichtung gehen muss der andere Partner daheim bleibt.

00:27:04: So doch so ein mittelgrosses Herz zum Kustern wo auch beide dieselbe haben.

00:27:10: also das entwickelt sich so viel Dadurch, dass wir in Kontakt sind mit diesen Menschen, die was weitergeben.

00:27:19: Weil wir können es ja nicht jedem Menschen direkt geben.

00:27:22: Wir geben sie auch an diese Einrichtungen und dann die Krankenhäuser.

00:27:27: Und da bleiben wir im Kontakt unter Sanayma.

00:27:30: Da kommen immer wieder Ideen.

00:27:32: Okay also das wächst sowohl jetzt von der Zahl der Herzen als auch der Möglichkeit, was sie noch kreieren können.

00:27:41: Also steckt sehr viel Kreativität auch noch drinnen und wächst oben in die Vielfalt würde ich sagen.

00:27:51: Genau vom Kinderhospiz zum Beispiel haben wir jetzt die Rückmeldung dass die gern diese kleinen Herz halt eben mit Kindermotiven gerne hätten.

00:28:01: Immer wenn ein Kind in den Krankenhaus muss Und dann haben sie irgendein kleines Herzl mit ein Frosch oder mit einem Prinzessin.

00:28:10: Und das zweite hat die Mama, ich finde es immer so eine Verbindung.

00:28:15: Es geht sehr viel um Verbindung, es geht bei uns Menschen viel um Verbindung, dass wir in Verbindung bleiben wollen und auch diese Verbindung zum Angreifen haben.

00:28:28: Genau.

00:28:30: Das ist schön!

00:28:30: Was passt ja wirklich so?

00:28:33: Das ist das, wo wir uns auch so treffen, glaube ich nicht.

00:28:35: Dieser Wunsch in Verbindung zu gehen und Verbindungen zu haben.

00:28:41: Wenn jetzt wir Zuhörerinnen zuhören haben die sagen ja Ich habe vielleicht nicht ein großes Projekt aber ich spüre, ich stehe irgendwo Wo ich nicht weiter weiss.

00:28:55: Was würdest du Menschen raten?

00:28:58: Die eine

00:28:58: Vision haben oder was deine Erfahrung jetzt, was ist wichtig?

00:29:06: Ja, das ist schon wichtig auch an Mentor zu haben.

00:29:09: Das finde ich schon sehr wichtig.

00:29:10: Man kann nicht alles alleine bewältigen oder alles sich alleine so pushen und in diese Richtung... Manche schwellen auch zu überschreiten.

00:29:20: Da braucht man eigentlich schon ein Mentor dazu.

00:29:25: Es funktioniert nicht alles mit eigener Regie.

00:29:30: Diese Hilfe von dir hat schon sehr viel bewirkt.

00:29:33: eben dieses Auflösen von gewissen Dingen, die wir so einen zurückhalten und diese Vision dann... ich kriege immer noch kein Sohn an.

00:29:45: Ja es bewirkt zu fühlen und man kann das nicht alles alleinig bewältigen.

00:29:51: also ein Mentor zu finden und der muss ja gar nicht mit dieser Thematik vertraut sein Der muss einfach nur deine Blockaden erkennen und dir da hoffen können Das ist halt schon sehr richtig.

00:30:06: Und dann kann so viel entstehen und es macht dann auch so glücklich, weil da so viele schöne Momente entstehen.

00:30:15: Es wird einfach so ein weites Feld.

00:30:18: Und das öffnen sich so viele Möglichkeiten.

00:30:22: Und aus dieser Enge heraus in dieses weite Feld der Möglichkeiten zu gehen, das ist jetzt schon ein Riesenunterschied und eine Befreiung.

00:30:34: Vielen, vielen Dank für deine tiefen emotionalen Einblicke in unsere Reise und deiner Reise.

00:30:41: In das Projekt Flüggerlärzen.

00:30:44: und für alle Menschen die natürlich jetzt daran interessiert sind, weil ich alle Infos verlinken in den Show-Notes wo man sie bekommt, die Webseite wer spenden möchte also all deine Kontaktdaten.

00:30:59: Wer weißt, was da noch daraus entsteht?

00:31:02: Ich danke dir sehr herzlich fürs Dasein für unsere gemeinsame Reise.

00:31:05: Für unsere Freundschaft und unsere Verbindung!

00:31:09: Und vielen lieben Dank.

00:31:11: bis bald!

00:31:12: Ciao!

00:31:13: Vielen Dank liebe Brigitte.

00:31:15: es ist so schön mit dir Danke.

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