#56 | beherzt Klartext reden | Gewaltfreie Kommunikation funktioniert nicht...
Shownotes
Kennst du das Gefühl, wenn du alles versuchst – ruhig bleiben, empathisch sein, Verständnis zeigen – und trotzdem läuft das Gespräch aus dem Ruder?
In dieser Folge spreche ich darüber, warum gewaltfreie Kommunikation nicht immer das gewünschte Wunder bewirkt und wo ihre Grenzen wirklich liegen. Ich teile praktische Impulse, wie du in festgefahrenen Situationen bei dir selbst bleibst, Klartext redest und Verantwortung für deine Bedürfnisse übernimmst. Erfahre, wie du Kopfkino entlarvst und den Handlungsspielraum zurückgewinnst – selbst wenn dein Gegenüber nicht mitzieht.
Lass dich inspirieren, auch in angespannten Momenten aufrichtig zu bleiben und neue Wege der Verbindung zu entdecken.
Beherzt Klartext reden (Podcast und Mentoring-Angebot)
Beherzt Klartext Reden Mentoring Raum
Wachstum-Circle Wien
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00:00:01: Gewaltfreie Kommunikation funktioniert nicht, wenn mein Gegenüber sowieso nur seine Aggressionen loswerden will.
00:00:09: Oder wenn die andere Person mich gar nicht ernst nimmt oder wenn jemand gar kein Interesse in einem echten Gespräch hat.
00:00:16: Kennst du diese Gedanken?
00:00:18: Vielleicht hast du auch schon mal versucht ruhig zu bleiben, empathisch zu sein, Verständnis aufzubringern und nachher warst du irgendwie einfach nur erschöpft, genervt und frustriert weil Dann kommt schnell diese Gedanke, der GfK funktioniert halt auch nicht immer.
00:00:35: Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
00:00:39: Gibt es Grenzen?
00:00:40: Der gewaltfreien Kommunikationen?
00:00:42: Ja die gibt es!
00:00:43: Aber vielleicht liegen diese Grenzen woanders als du denkst.
00:00:48: Schön dass du da bist bei Beherzt Klartexträtin.
00:00:50: Ich bin Brigitte Pur und hier geht's darum wie du aufrichtig sprechen kannst.
00:00:56: klarbleibst, grenzensetzt verbunden bleibst vor allem mit dir selbst.
00:01:03: Der Anlass für diese heutige Folge war eine Frage in einem Firmen-Seminar, ich habe mit einer Gruppe zur gewaltfreien Kommunikation gearbeitet und es ging um Kommunikations im Arbeitsalltag, um Missverständnisse, um Konflikte, um stressige Situationen.
00:01:23: ja wo schnell so das eine Wort ins andere geht und dann ist unangenehm Sind gemäß diese Frage, was mache ich denn wenn mein Gegenüber sowieso nur seine Aggressionen loswerden will?
00:01:40: Wenn die andere Person gar nicht wirklich reden will.
00:01:43: Funktioniert denn da GFK?
00:01:45: oder was soll ich denn da überhaupt machen?
00:01:48: und Ich finde die frage großartig und super weil es sichtbar macht was glaube ich ganz viele Menschen auch erleben Nämlich diesen Moment, wo wir uns so bemühen ruhig zu bleiben.
00:02:07: Bemühen, Wertschätzen zu sprechen oder nicht in den Gegenangriff zu gehen oder eben Verständnis aufzubringen und trotzdem gelingt es nicht.
00:02:20: Trotzdem wird's jetzt besser!
00:02:22: Trotzdem ist der andere trotzig oder abwehrend oder vielleicht sogar laut.
00:02:28: Und du hast dann so vielleicht sogar das Gefühl, ich werde überhaupt nicht ernst genommen.
00:02:36: Und dann fühlen wir sich schnell so ausgeliefert und dann haben wir so das Gefühl wie sind davon abhängig dass mein Gegenüber jetzt endlich anders ist, dass mein gegenüber ähnlich auch bereit ist vernünftig zu sprechen ruhig zu sprechen offen zu kommunizieren.
00:02:55: und da fängt schon ein bisschen ein Werkzeug an.
00:02:58: Das ist kein Werkzeug an, das fängt ein Missverständnis.
00:03:06: Und da beginnt aus meiner Sicht schon ein großes Missverständnis.
00:03:10: Denn gewaltfreie Kommunikation ist kein werkzeug oder kein Tool mit dem ich andere Menschen dazu bringen kann sich zu verhalten oder so zu kommunizieren wie ich es gerne hätte.
00:03:26: und das wäre zwar schön manchmal wenn man da irgendeine Wunder einen Wundermittel hätten, aber es funktioniert nicht.
00:03:37: Also solange ich versuche damit erst wieder andere Menschen dazu zu bringen, dass sie so sind wie's für mich passt, funktioniert's einfach nicht.
00:03:52: Das ist das eine.
00:03:52: Das nächste ist, dass es auch nicht bedeutet, wenn ich jetzt gewaltfreie Kommunikation gelernt habe und so nicht, dass ich jetzt komplett immer dafür verantwortlich bin, dass Gespräche funktionieren Und wo wir da dann gerne reinrutschen ist, dass ich glaube auch immer Verständnis aufbringen zu müssen und das es... Dass sich halt nur achtsam genug zuhören muss.
00:04:18: Und dass wir uns selber dann ein bisschen aus den Augen verlieren.
00:04:24: Das geht drum, dass wir dann verbinden GFK mit Empathie.
00:04:30: Das ist ja schön!
00:04:31: Aber Empathien mit den anderen?
00:04:33: Also mit diesem, okay das heißt da höre ich jetzt dir zu und ich muss dich verstehen.
00:04:38: Und ich muss Dich sehen in Deiner Not!
00:04:41: Ich erkenne deine Bedürfnisse ja?
00:04:44: Das ist ein Teil davon aus dem Prozess.
00:04:50: aber wenn es nicht im Balance ist dann ist das anstrengend.
00:04:55: Dann ist Empathie nicht mehr Empathies sondern eine Überforderung weil ein gelingendes Gespräch entsteht einfach nicht nur dadurch, dass ich dir Raum gebe und das ich dir zuhör in ein Gespräch.
00:05:15: Und auch in diesem Empathie-Modus muss sich auch vorkommen.
00:05:18: Ein Gespräch ist ja ein Dialog, ein Tanz, ein Hin und Her, ein.
00:05:25: Ich drückt mich aus, ich sage was bei mir los ist... Bitte dich vielleicht sogar rückzumelten, was du gehört hast.
00:05:37: Und dann bist du dran und dann höre ich dir zu.
00:05:41: Dann versuche ich zu verstehen... ...und dann melde ich dir vielleicht zurück, was ich gehört habe.. ..und dann komme ich wieder dran, was das mit mir macht.
00:05:49: Das ist dieser Wechseln!
00:05:51: Das ist der Tanz!
00:05:53: Und wenn dieser Tanz nicht mehr stattfindet, wenn ich nur noch beim Anderen bin, wenn Ich nur noch versuch dich zu verstehen, dich zu beruhigen, dich in Verbindung bringen dann Bin ich irgendwann eben nicht mehr verbunden und zwar Nicht nur nicht mehr mit dir sondern vor allem auch nicht mit mir.
00:06:11: Das ist anstrengend!
00:06:13: Und das ist logisch dass es frustriert und das ist Logisch dass ich dann denke okay ich gebe mir so viel Mühe und du machst nicht mit.
00:06:23: oder ich bin hier die einzige, die jetzt an Verbindung interessiert ist.
00:06:29: Oder ich mache eh alles aber du bleibst aggressiver.
00:06:35: und das ist genau der nächste spannende Punkt dass ich dich vielleicht dann nicht frage oder dass die Frage da nicht ist wie bringe ich den anderen jetzt dazu endlich anders zu sein sondern dass du dich fragst, wo bin ich gerade in diesem Gespräch eigentlich?
00:06:58: Bin ich noch bei mir oder bin ich mit meiner ganzen Aufmerksamkeit nur noch bei dir.
00:07:04: Versuch' ich grad Dich zu verändern und versuch' Ich Dich Zu Verändern damit's mir wieder besser geht Und dann die Stopp-Taste zu drücken und den Fokus zu mir zu holen.
00:07:21: was macht diese Session Mit MIR?
00:07:27: Vielleicht einfach oder vielleicht auch nicht.
00:07:31: Aber es ist genau dieser Richtungswechsel, denn wenn wir sagen okay GFK funktioniert nichts weil der andere nicht will dann sind wir mit dem Fokus komplett beim anderen.
00:07:42: Der Andere ist aggressiv die Andere hört nicht zu den Anderen nimmt mich nicht ernst und vielleicht stimmt das auch ja.
00:07:50: aber die Frage ist eben was passiert mit mir?
00:07:54: Wenn ich dort Hängenbleib.
00:07:56: Und da verlieren wir diesen Handlungsspieler mehr, ich fühle mich unmächtig Ich fühl mich abhängig und dann habe ich eben nicht das Gefühl ich hab diese Wahlmöglichkeit und in dem Moment ist wahrscheinlich auch ein Tool der gewaltfreien Kommunikation dass du eben zurück zu dir gehst was nehme ich war?
00:08:22: Was mach Was macht das mit mir?
00:08:24: Was brauche ich und was ist mein nächster guter
00:08:26: Schritt?".
00:08:27: Und dann ist der nächste Schritt eben nicht zu versuchen, noch empathischer zu sein.
00:08:34: Sondern dann ist dein nächstes gute Schritt vielleicht ein Stopp.
00:08:40: Um zu sagen Ich merke grad mehr ist da zu viel!
00:08:43: Ich brauch eine Pause oder stopp.
00:08:45: du ich hör du bist aufgebracht.
00:08:48: Und gleichzeitig bin ich gerade nicht mehr in der Lage dir zuzuhören.
00:08:54: Lass uns in einem neuen Zeitpunkt verabreden, wann wir weitersprechen.
00:09:02: Ich möchte das klären aber ich glaube es ist gerade Verfahren.
00:09:06: lass uns später weiter sprechen und das nimmt den Druck raus und das ist auch gewaltfreie Kommunikation weil's aufrichtig ist, weils ehrlich ist.
00:09:19: ja wenn du da auch Verantwortung übernimmst für dich was du brauchst du dich da wieder rausholst, anstatt jetzt Kroll und Verantwortung an den anderen da irgendwie zu delegieren.
00:09:36: Also das ist vielleicht eine wichtige Grenze in der GFK ja?
00:09:38: Ich kann natürlich zur Verbindung einladen und ich kann einen Gespräch anbieten Und ich kann den Raum anbiten aber ich kann niemandem zwingend wirklich in diesen Dialog da jetzt einzusteigen.
00:09:55: Ich kann aufrichtig sein!
00:09:56: Ich kann empathisch hören!
00:09:57: Ich kann eine Pause vorschlagen, ich kann meine Grenzen benennen.
00:10:03: Aber ich kann nicht machen, dass der andere Mensch bereit
00:10:06: ist.".
00:10:07: Und wenn ich das versuche dann glauben wir, dass wir so freundlich sind und innerlich sind aber angespannt und haben ein anderes Programm laufen.
00:10:21: Innerlich denke ich mir jetzt beruhigt ich doch endlich oder verstehe mich doch endlich?
00:10:25: Oder es macht auch mit und äußerlich bleibe scheinbar freundlicher und das ist eben keine Verbindung mehr.
00:10:37: Also Selbstempathie heißt in dieser Situation der Schlüssel, um aus so einer verqueren Situation wieder rauszukommen.
00:10:46: Was brauche ich?
00:10:48: Und wie fühle ich mich?
00:10:50: was braucht Ich und Verantwortung für meinen Bedürfnis zu übernehmen und dann eben auch zu kommunizieren?
00:10:59: du ich merke ich bin gerade angespannt Und mir ist wichtig, dass wir ein gutes Gespräch führen.
00:11:06: Lass uns eine Pause machen und das ist dann aufrichtiger und ehrlicher alles zu versuchen dem anderen so viel Raum zu geben.
00:11:20: Eine zweite Frage die auch aufgetaucht ist ja so was mache ich wenn mich die andere Person sowieso nicht ernst nimmt?
00:11:27: Dann kann ich ja auch nicht kommunizieren.
00:11:33: Wenn du mich schon ein bisschen kennst, dann ... Ja, dann ahnst du wahrscheinlich schon welche Frage ich da als erstes stellen würde.
00:11:44: Nämlich woran erkennst du denn das dich die andere Person gerade nicht ernst nimmt?
00:11:54: Und die Frage ist jetzt nicht gemeint.
00:12:00: Sie ist auch nicht dass ich dir sozusagen dein unangenehmes Gefühl irgendwie absprechen möchte.
00:12:08: Aber es ist eine Einladung, dich daran zu erinnern dass das vielleicht eine Interpretation sein könnte.
00:12:16: wenn du das Gefühl hast, dass dich jemand nicht ernst nimmt dann ist das wahrscheinlich eine Interretation einer Beobachtung und... Dann wäre die Frage eben was bringt dich denn dazu?
00:12:34: zu meinen, dass sich die andere Person nicht ernst nimmt.
00:12:38: Was ist denn die Beobachtung dazu?
00:12:41: Und das war in dem Fall ein ganz interessanter Move, wenn wir ganz woanders gelandet sind nämlich, dass die Personen eben unterlagen, wo sie zugesagt hat, dass ihr die schicken wird, nicht geschickt hat und das hat sozusagen ausgelöst die mich sowieso nicht ernst nimmt.
00:13:05: Und dann brauche ich ja gar nicht nochmal was sagen, weil sie hat ja eh schon gesagt, Sie macht's und Sie macht es aber
00:13:09: nicht.".
00:13:13: Also auch wenn ich jetzt sozusagen runterbreche auf die Beobachtung, nämlich dass da Unterlagen, die zugesagt wurden, nicht geschickt waren, dass uns das natürlich trotzdem ein Gefühl auslöst und dass da ein Bedürfnis darunter liegt – das ist klar!
00:13:31: Und das ist aber dann auch wieder das, was wir bewusst ansprechen können.
00:13:39: Also statt du nimmst mich sowieso nicht ernst innerlich könnte es sein... Wir haben vereinbart dass du bis zwölf die Unterlagen schickst.
00:13:49: jetzt ist fünfzehn Uhr sie ist noch nicht da, das stresst mich weil ich habe selbst Vereinbarungen einzuhalten.
00:13:55: mir ist Verlässlichkeit wichtig, mir ist Kooperation wichtig, mehr ist Zusammenarbeit wichtig.
00:14:01: Sag mir doch, bis wann du mir diese Unterlagen jetzt schicken kannst oder ob du etwas brauchst damit du das erledigen kannst.
00:14:12: Und da sind wir in einer ganz anderen... also kommunizieren wir aus einem ganz anderen inneren Ort und nämlich dieser Ort wieder der inneren Klarheit oder der Ort raus aus meinem Kopfkino, raus aus diesen Interpretationen und hin zu einer klaren Beobachtung.
00:14:41: Zudem was sind die Fakten?
00:14:44: Es gibt dann ein weiteres Beispiel aus dem Seminar wo man so ein bisschen dieses Kopfkno auch nachvollziehen kann.
00:14:50: Also da ging es darum, dass jemand ein Mehl bekommen hat mit vielen, vielen Punkten und vielen Fragen und vielen offenen Themen.
00:14:57: Und eine halbe Stunde später ist dann gleich nochmal ein zweites E-Mail hinterhergekommen... ...und das ist die Beobachtung!
00:15:04: Ich habe da zwei Mehls bekommen, viele Fragen innerhalb kurzer Zeit.
00:15:09: Das ist die beobachterung.
00:15:11: Was dabei auch wieder entsteht innerlich in uns.
00:15:14: also ich muss das schaffen.
00:15:17: Ich bin gestresst.
00:15:19: Die macht Druck, die braucht ständig Aufmerksamkeit.
00:15:23: Nie kann ich es ihr recht machen.
00:15:24: Wahrscheinlich bin ich zu langsam.
00:15:26: Ich müsste schon längs geantwortet haben und wenn ich jetzt nicht reagiere dann gibt's Ärger und zack!
00:15:32: Schon bist du mitten in diesem ganzen Stress drinnen und du bist auch in deinem Kopfkino ein bisschen gefangen weil... Wenn du da wieder aussteigst und raus gehst zurück in eine Beobachtung dann sind da zwei Mehl mit vielen Fragen innerhalb von kurzer Zeit.
00:15:51: Und da wäre wieder dieser Moment kurz innezuhalten und zu sagen, okay was macht jetzt das mit mir?
00:16:00: Also ich bin unruhig!
00:16:03: Das stresst mich ja... Ich verliere vielleicht ein bisschen den Überblick.
00:16:07: Was brauche ich gerade?
00:16:09: Was braucht ich gerade damit ich mich wieder gut auskenne?
00:16:12: Klarheit vielleicht Priorisierung jetzt als Wort.
00:16:21: Was ist denn jetzt wichtig?
00:16:22: und vielleicht auch zu wissen, bis wann braucht die Kollegin das überhaupt?
00:16:29: Also Struktur wäre da das Bedürfnis.
00:16:33: Und wenn wir das mal spüren okay das habe ich gerade nicht.
00:16:37: und wenn ich das wieder hätte und habe dann kann ich ganz anders damit umgehen lässt uns auch wiederum anders handeln.
00:16:47: Und dann kann ich ein E-Mail zurückschreiben, ein kurzes und kann sagen du deine E-Emails sind angekommen.
00:16:55: Da sind jetzt vierzehn Punkte drauf und es ist viel Aufwand das zu beantworten.
00:17:02: sag mir doch bis wann du das zurück brauchst oder bzw welches dieser Punkte am dringendsten ist und dann kann ich damit mal beginnen, dann kann man für mich auch Struktur hineinbringen.
00:17:16: Und bis wann brauchst du es insgesamt?
00:17:18: Also einfach Rückmeldendrückfragen in Dialog gehen ja!
00:17:23: Dann wirst du das wahrscheinlich für dich geklärt haben weil die andere Person hat das vielleicht deshalb geschrieben innerhalb kurzester Zeit dass sie das halt für sich mal von ihrem Schreibtisch weg hat, dass sie das mal erledigt hat auf ihrer Liste.
00:17:40: Dass sie das alles klären muss.
00:17:42: aber sie hat vielleicht nicht dazu gesagt bis wann sie das braucht und das macht dann so diesen Raum auf für unfassbar viele Interpretationen um den Raum können wir wieder nutzen um Klarheit reinzubringen also wie das geht um das Kopfkino auszulassen.
00:18:08: Also, wenn du das nächste Mal so das Gefühl hast, GFK funktioniert halt nicht oder jetzt speziell funktioniert es nicht.
00:18:15: Dann stell dir mal folgende Fragen ja?
00:18:18: Oder dann prüfe dich zuerst einmal!
00:18:21: Also kommt der Gedanke deshalb weil ich glaube dass die andere etwas falsch macht und ich jetzt versuche den anderen zu verändern.
00:18:34: Das ist vielleicht ein bisschen eine ehrliche überprüfen oder eine unangenehme ein unangenes nach spüren und gleichzeitig ist es entlastend wenn du das merkst.
00:18:48: okay eigentlich hätte ich gern dass du anders bist.
00:18:51: dann zurück zu dir selber ja schauen was ist bei mir los?
00:18:59: atmen spülen zu mir bei mir wieder landen?
00:19:05: nächster nächster punkt spüre ich mich überhaupt noch in der Situation und wenn nicht auch da kurz mal innehalten, kurz mal stoppen.
00:19:22: Und ein ganz wichtiger Punkt natürlich auch bin ich gerade wieder das ist jetzt gemein.
00:19:32: aber ist das was ich mir da gerade erzähle eine Geschichte?
00:19:37: Ist es ein Kopfkino?
00:19:38: Bin ich deiner Bewertung wie zum Beispiel sie nimmt mich nicht ernst er will nur aggressiv sein sie macht Druck sich dann ist eh alles egal.
00:19:48: Dann hilft es da zu sagen, stopp stimmt das?
00:19:53: Was ist eigentlich die Beobachtung?
00:19:56: Was habe ich denn konkret gesehen?
00:19:57: was hab ich konkret gehört?
00:19:59: ja also zurück zu den Fakten und überprüfen okay und aufgrund der beobachten was brauche ich jetzt eigentlich?
00:20:11: ein Punkt oder vielleicht so eine vierte Frage ist natürlich schon prinzipiell wenn ich das Gefühl habe funktioniert nicht.
00:20:20: Manchmal gibt es Gespräche, die funktionieren gerade nicht und zwar vielleicht gar nicht weil irgendwer daran schuld hat oder weil... Sondern manchmal sind die Rahmenbedingungen einfach auch nicht passend ja?
00:20:35: Manchmal ist immer beide so gestresst dass man überhaupt nicht in der Lage sind diese Schritte zu machen oder da mal innezuhalten oder da einmal ruhig zu werden.
00:20:43: dann ist es auch wichtig das zu erkennen und das auch mal zu lassen.
00:20:50: Und so sagen wir, okay lass uns gut sein, es funktioniert gerade nicht.
00:20:55: Lass uns eine Pause machen oder lass uns später noch einmal treffen oder whatever.
00:21:08: Also Pause ist immer ein gutes Werkzeug um da immer wieder auf dieses Zitat oder diesen Raum in diesem Zitat von zwischen Reiz und Reaktion, da gibt es diesen Raum.
00:21:25: Und in diesem Raum haben wir die Möglichkeit unsere Reaktionen zu wählen.
00:21:31: Es geht ganz oft um den Raum, dass wir ihn wieder finden oder schaffen damit wir handlungsfähig bleiben, damit wir aufrichtig sein können damit ich überhaupt wieder Verbindungen zu mir haben kann.
00:21:49: Damit ich auch eine Grenze setzen kann, damit ich eben wählen kann und zur Verbindung einladen kann und trotzdem nichts erzwingern kann.
00:22:04: Das ist einfach wichtig das zu sehen ja?
00:22:06: Und es ist für mich eben Klartextreden.
00:22:10: Es muss nicht immer nett sein oder ruhig sein Es sollte ehrlich sein und es sollte sozusagen aus dieser Selbstverantwortung passieren.
00:22:22: Genau, also ich kann einladen in den Dialog Ich kann nichts erzwingen.
00:22:32: Wenn nicht zu viel beim anderen bin gehe ich selbst verloren.
00:22:35: Und überhaupt bevor ich reagiere fragen was ist... Was ist überhaupt los?
00:22:42: Was ist die Beobachtung?
00:22:43: Und was ist mein Kopfkino?
00:22:46: Wie kann ich meinen Kopfkno mal los machen, loslassen und dann kriegst du wieder einen neuen Handlungsspielraum.
00:22:52: Genau!
00:22:53: Ja jetzt war eine kleine Reise richtig ein bisschen mitgenommen ich habe... Ich hoffe du kannst dir für dich was mitnehmen auch.
00:23:00: und ja wenn du das nächste Mal so ne Situation hast und du denkst mit der Person funktioniert GFKA einfach nicht Dann fragt ich mal diese Fragen die ich dir heute vorgestellt habe.
00:23:14: Und frag dich, was ist da wirklich passiert?
00:23:17: Was hab ich gesehen?
00:23:18: Was habe ich gehört?
00:23:20: Wie habe ich reagiert?
00:23:21: Wie hätte ich es anders machen können?
00:23:24: und ja wenn du da jetzt vielleicht auch denkst okay das erkenne ich, dass es schwierig und dann komme ich genau nicht weiter.
00:23:33: schreib mir gerne, schreib mich Fragen, gib mir auch Beispiele wo du sagst ja aber da ist es noch mal besonders schwierig oder da ist ganz anders.
00:23:41: vielleicht nehme ich's auch gerne auf in eine nächste Folge Und natürlich mag ich dich auch einladen in meine Räume, wo du dann das mit mir auch wirklich üben kannst.
00:23:52: Wo es nicht nur darum geht dass wir die Dinge verstehen sondern dass man's auch mal umsetzt.
00:23:57: Weil oft klingt das jetzt natürlich logisch wenn du das hörst.
00:24:00: aber wenn man dann steht mitten im Alltag im Stress das dann herzuholen das braucht einfach Übung damit das eine neue Routine wird.
00:24:11: Und damit man eine neue Routine entwickeln kann, muss man Dinge wiederholen und üben.
00:24:16: Am besten natürlich in einem geschützten Rahmen wo nichts passiert wenn wir das mal ausprobieren.
00:24:22: Genau dazu gibt es Möglichkeiten wieder ab Herbst ganz konkret Wenn du in Wien bist oder wie ein Umgebung startet am zwanzigsten September Die nächste Runde des Wachstum-Circles Eine Präsenzgruppe in der wir uns einmal im Monat einen Tag lang treffen und übeln Austauschen, Reflektieren, ausprobieren, Ausprobieren.
00:24:46: Auch im Herbst steht die nächste Runde an des Mentoring Raumes als Online Raumes beherzt Klartext reden und da kannst du jetzt schon starten mit mir.
00:24:58: Wenn du sagst das ist ja wirklich dran schon dann können wir jederzeit beginnen mit eins zu eins mit vorbereitetem Unterlagen, wo du dir selbst Dinge schon erarbeiten kannst und die Live-Calls in der Gruppe beginnen dann auch wieder ab Mitte September.
00:25:15: Und alle Informationen dazu findest du in den Show Notes und natürlich auch auf meiner Website.
00:25:24: Wenn dir das heute gefallen hat, dann freue ich mich über einen Daumen oder ein Like oder ein Abo meines Kanals wenn du das noch nicht gemacht hast oder meinen Podcast weiter empfiehlt an deine Freundin, deinen Kollegen, wo du meinst das könnte hilfreich sein.
00:25:48: Schön!
00:25:49: Danke dass du da warst bis zum nächsten Mal bei Beherzt Klartext reden.
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